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Familienehre

Föhrt äner´n Werrgrund owre hie
mit de Eiseboh…
In Themr schteigt a Foahrgast ei
un setzt sich nabetnoh.
Der erscht sött: „Dos is Themr, gell?“
un guckt zum Fenster naus:
„Doa woar ich ville Joar als Gsell –
ich kenn mich doa gut aus.
Sie kenn ich ower werklich net.
Nahme Sie mesch net übel,
wenn ich Sie noch Ihr´n Nome fräg“.
Doa sött der anner: „Griebel“.
„Griebel, Griebel“ denkt der Moh
so halb laut vür sich hie…
„Natürlich! Mensch, jetzt seh ich’s dro,
doa gits kä lange Brüh –
Sie sin a Jung vo ‚Griebel und Klett’!“.
Sött der anner: „Nee, dos nett –
ich bin blues von Griebel“.

Aus den 3 Heften, die Hugo Walther am 11.01.1962 Herrn Albert Fischer aus Themar für 100,00 DM verkauft hat und sein Enkel, Herr Hartmut Fischer, der Stadt Themar als Leihgabe überlassen hat.
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